Sie befinden sich in den Archiven der Kategorie Asien/Naher Osten.
- Afrika (19)
- Amerika (14)
- Asien/Naher Osten (24)
- Australien/Ozeanien (8)
- Europa (30)
- Sonstiges (8)
- Weltreise (17)
- 1.2.2012: Reise auf den Balkan
- 1.2.2012: Ein bisschen Sudan ...
- 7.12.2011: Doppelfahrt nach Afrika
- 31.10.2011: Bangkok für Nicht-Touristen
- 31.10.2011: Da vergeht der Appetit
- 3.10.2011: Naurus Nachbarn
- 3.10.2011: 21 Quadratkilometer
- 13.8.2011: Ich brauche eine Pause
- 12.8.2011: Täglich grüßt Melancholie
- 12.8.2011: Komisches Buch
Hauptseite
- Februar 2012
- Dezember 2011
- Oktober 2011
- August 2011
- Juli 2011
- Juni 2011
- Mai 2011
- Januar 2011
- Dezember 2010
- November 2010
- Oktober 2010
- August 2010
- Juni 2010
- Mai 2010
- März 2010
- Februar 2010
- Januar 2010
- Dezember 2009
- November 2009
- Oktober 2009
- August 2009
- Juli 2009
- Mai 2009
- April 2009
- Januar 2009
- November 2008
- Oktober 2008
- August 2008
- Juli 2008
- Juni 2008
- Mai 2008
- April 2008
- März 2008
- Februar 2008
- Januar 2008
- Dezember 2007
- November 2007
- Oktober 2007
- September 2007
- August 2007
- Juli 2007
- Mai 2007
- April 2007
- März 2007
Archiv der Kategorie Asien/Naher Osten
Bangkok für Nicht-Touristen
31.10.2011 by Bettina.
Thailand gilt als absolutes Traumziel für Fernreisende. Aktuell könnte man zum Beispiel ab 1700 Euro am Changlang Beach (Foto) in einem 5-Sterne-Resort unterkommen. Nicht ganz das Revier von Vincent Calvino, einem US-amerikanischen Privatdetektiv, der in Bangkok lebt. Das tut er gemeinsam mit rund 7 Millionen anderer Einwohner und solche eine Metropole hat ausreichend Schattenseiten. Mit Calvino geht es in diesem Buch in die Slums (10% der Einwohner von Bangkok leben ins Slums) und die Vergnügungsviertel für die Ausländer. Unter denen hat der namensgebende Nana Plaza einen bekannten Status.
Von den herausragenden Sehenswürdigkeiten Bangkoks ist bei Calvino keine Rede. Dabei wäre die Tempelanlage Wat Phra Kaeo absolut sehenswert. Doch dafür gibt es keine Gelegenheit, denn der Job des Privatdetektivs dreht sich um Cybersex und Bars voller Mädchen; die Bar-Adressen kursieren mit Fotos dekoriert auf einschlägigen Webseiten. Wikipedia meint, dass just in Thailand der Anteil der Touristen an der Gesamtzahl der Kunden der Prostituierten relativ gering sei, doch besser macht das die Sache nicht und außerdem gibt es noch die hässliche Begleiterscheinungen wie Korruption, Menschenhandel, Krankheiten und Kinderprostitution.
Rezension
Thailand Christopher G. Moore - Nana Plaza
Geschrieben in Asien/Naher Osten | Drucken | 1 Kommentar »
Ich wollt’ doch bloß …
27.6.2011 by Bettina.
… Kinderbücher ausleihen, um etwas Wartezeit in der Stadt zu überbrücken. Wer mich kennt, wird sich bei so einem Satz schon seinen Teil denken: “Wenn sie schon in der Bibliothek ist, spickt sie auch nach Büchern für sich selbst.” Recht gehabt. Ich habe einen Ausflug in die Comic-Abteilung gemacht und - jupps - genau an diesem Tag war das gesuchte Buch da: Guy Delisles gezeichnete Reiseerinnerungen an Birma.
Birma, Burma oder Myanmar? Genau genommen nennt sich das Land seit 1989 offiziell Myanmar (in der Langfassung: Pyidaungsu Thamada Myanmar Naing-Ngan-Daw), das wurde von der UNO auch so anerkannt. Einzelne Länder aber wollen die Militärjunta nicht anerkennen, die seit diesem Jahr regiert und bleiben daher bei der alten Bezeichnung. Deutschland gehört zu den Ländern, in denen Myanmar nach wie vor Birma/Burma ist.
Selbstverständlich spielt im Buch auch “die Dame” eine Rolle. So nennen die Einheimischen ihre Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi, die nur wenige Straßen von Delisles damaligem Wohnhaus entfernt wohnt. Die Gelegenheit, wenigstens ihr Haus zu sehen, bekam er allerdings nicht. 2005 war die Straße zunächst lange abgesperrt und als die Straße am Haus vorbei endlich wieder frei war, sah Delisle nur hohe Mauern und Bäume.
Nach meinem Ausflug nach Afghanistan, auf dem ich die Médecins sans frontières begleitete, begegnete mir diese Organisation in Delisles Buch wieder: Delisles Frau Nadège arbeitet für MSF und auf Grund eines Einsatzes von ihr kam er nach Birma.
Rezension
Birma Guy Delisle - Aufzeichnungen aus Birma
Geschrieben in Asien/Naher Osten | Drucken | 1 Kommentar »
Irgendwo in Asien …
25.5.2011 by Bettina.
… liegt Aserbaidschan. Mehr wusste ich vor der Lektüre auch nicht und zog erst einmal die Landkarte zu Rate - ebenso wie ein Lexikon, um zu schauen, ob das Land nicht vielleicht doch zu Europa zählt. Immerhin, für die Grenze Asien/Europa gibt es verschiedene Definitionen.
In diesem Fall aber eine eindeutige Sachen: Aserbaidschan liegt gemeinsam mit Georgien und Armenien auf der Landbrücke zwischen dem Schwarzen Meer und dem Kaspischen Meer. Spätestens seit dem Eurovision Song Contest 2011 dürften ein paar Leute mehr wissen, wo dieses Land zu finden ist, denn immerhin stellt Aserbaidschan mit dem Duo “Ell / Nikki” die Sieger des Wettbewerbs. In den TV-Sendungen rund um den Contest mussten die Moderatoren immer wieder die Weltkarte hervorzaubern und mal zeigte der Moderator, mal das Gesangsduo, wo sie zu Hause sind.
Für Fans von Trivial Pursuit dürfte interessant sein, dass im Land etwa 18.000 Tierarten – darunter 102 Säugetierarten –bekannt sind; und besonders wissenswert erscheint mir die Wikipedia-Information, dass die Spinnenfauna Aserbaidschans gut untersucht sei, bisher seien ca. 690 Arten nachgewiesen worden. Wenn das mal nichts ist.
Der Autor meines Weltreisebeitrags nennt sich kurz Anar, heißt jedoch in der “Langfassung” Anar Rəsul oğlu Rzayev. Das Buch wurde in Deutschland bei der ersten Auflage unter dem Titel “Der Lift fährt vorbei” veröffentlicht - passt auch irgendwie, aber der jetzige Titel passt noch einen Tick besser.
Rezension
Aserbaidschan Anar - Der sechste Stock eines fünfstöckigen Hauses
Geschrieben in Asien/Naher Osten | Drucken | 1 Kommentar »
Sampai jumpa
8.5.2011 by Bettina.
Nach einem europäischen Ausflug war nun ein Abstecher nach Südostasien dran: Malaysia!
Die lange Anreise hat sich schwer gelohnt: Der singapurianische Inspector Singh muss ins Nachbarland Malaysia, um dort einer singapurianischen Staatsbürgerin beizustehen. Ein sehr gut geschriebener Fall, der viel über die dortigen Sitten und Gebräuche vermittelt und der mich selbst auf die Spur einer vielversprechenden Serie brachte. “Sampai jumpa”bedeutet “Auf Wiedersehen” und ein Wiedersehen will ich mit Inspector Singh auf alle Fälle haben.
Dank dieses Buchs bekomme ich die Geografie der zahllosen Inseln “dort unten” so langsam in den Griff. Malaysia selbst besteht aus zwei Landesteilen: Das eine ist die malaiische Halbinsel, die gleichzeitig den südlichsten Punkt des asiatischen Kontinents beherbergt, das andere ein Teil der Insel Borneo (der größte Teil Borneos gehört zu Indonesien, der kleinste zum Sultanat Brunei). Und was ich aus Landkarten niemals herausgelesen hätte, ist, dass Borneo nach Grönland und Neuguinea flächenmäßig die drittgrößte Insel der Welt ist - gleichzeitig leben dort nur ca. 20% aller Malaysier. So können grafische Darstellungen täuschen…
Einen interessanten Part im Buch haben die Penan, ein Volk, das im Dschungel Borneos lebt und das stark unter den Abholzungen leidet. Bekannt wurde die Problematik Ende der 1980er Jahre durch friedliche Proteste der Penan. Unterstützung erhielten sie in der Folge immer wieder durch Ausländer, die ihnen international eine stärkere Stimme verschaffen wollten.
Rezension
Malaysia Shamini Flint - Die tödliche Familie Lee
Geschrieben in Asien/Naher Osten | Drucken | 1 Kommentar »
Spontaner Ausflug
17.11.2010 by Bettina.
Als 54. Land der Reise hatte ich fest Angola angepeilt. Doch wie heißt es so schön: Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Urplötzlich stand der Irak auf der Reiseroute förmlich im Weg. Die nette Bibliothekarin drückte mir beim letztem Besuch nicht nur ein Buch mit wärmsten Empfehlungen in die Hand, sie dekorierte ein weiteres interessantes Buch ganz augenfällig im Regal, so dass man gleich das Cover mit dem Schlagwort “Irak” vor Augen hatte. Und wenn ich während der Weltreise eines gelernt habe, dann ist das das spontane Zugreifen, wenn sich Chancen ergeben.
So kam ich zum Buch von Susanne Fischer, die über ihre Arbeit für das Institute for War & Peace Reporting IWPR. Im März ging Fischer nach Suleimania (oder Sulaimaniyya), im kurdischen Norden des Irak, um dort vor Ort Journalisten auszubilden. Sie verlängerte ihren Aufenthalt sogar und arbeitet derzeit wieder für das IWPR, diesmal Syrien.
Suleimania liegt in der autonomen Region Kurdistan, hat über 800.000 Einwohner und wird oft als das „Paris des Irak“ bezeichnet; die Stadt gilt auch als Kurdistans „säkularste“, also mehr dem Weltlichen als dem Religiösen zugewandte Stadt.
Ein sehr interessantes Buch, wie ich finde, das berufliche wie persönliche Eindrücke eindrucksvoll schildert und Fischer bemüht sich sehr darum, zwischen der Akzeptanz lokaler, fremder Traditionen und kritischer Betrachtung von Unterschieden zu differenzieren. Wenn es auch schwer fällt, manchmal die Grenze zu ziehen, wie sie findet, gerade bei Frauenfragen - denen sie als weibliche Journalistentrainerin freilich anders begegnet als möglicherweise männliche Kollegen. Alles hat zwei Seiten und gut wird so ein solches Sachbuch dann, wenn es gelingt, zwischen den Seiten zu vermitteln. Hier ist es gelungen.
Rezension
Irak Susanne Fischer - Meine Frauen-WG im Irak
Geschrieben in Asien/Naher Osten | Drucken | 1 Kommentar »
Ich liebe Landkarten
12.11.2010 by Bettina.
Eine nette kleine Spielerei ist das, dieses Klicken von Häkchen
Deshalb kommen meine Reisepläne zur Abwechslung mal wieder per Karte von World66. Verzeichnet sind Aserbaidschan, Irak, Pakistan und Kiribati. Letzteres ist eine real existierende Insel in der Südsee, auch wenn die Karte dies nicht vermuten lässt. Es hat bei der betreffenden Inselgröße leider nicht einmal für ein rotes Pixelchen gereicht…
Das Irak-Buch lese ich gerade, es hat sich noch vor das Angola-Buch geschummelt. Die anderen drei Bücher gehören zum Projekt SUB-Abbau Nummer 8, für den ich gerade eben die geplanten sechs Bücher ausgewählt habe.
Geschrieben in Australien/Ozeanien, Asien/Naher Osten | Drucken | 1 Kommentar »