Da vergeht der Appetit

wenn in der Knochenmühle der Grillstation Löschenkohl Menschenknochen auftauchen. Grrrrruselig. Mit so etwas schlägt sich Simon Brenner herum. Mir wären Nockerln, Kaiserschmarrn oder Ähnliches doch lieber. Aber vielleicht hätte man im Löschenkohl in diesem Fall noch das Mehl zum Strecken der Zutaten benutzt. Grrrrruselig.

Damit keiner aus Furcht  vor dem österreichischen Essen verhungert, hier die unverfälschte Alternative zum Hendl vom Löschenkohl:

KAISERSCHMARRN
3 Eier
500 ml Milch
1 TL Zucker
1 Prise Salz
350 g Mehl
Rosinen
etwas Sprudel
30 g Butter
Puderzucker

Eigelb vom Eiweiss trennen. Die Milch mit dem Eigelb, Zucker und Salz in eine Rührschüssel und mit dem Schneebesen gut verrühren. Das Mehl unter ständigem Rühren einstreuen, bis eine dickflüssigere Masse entsteht und dann die Rosinen einrühren (man kann sie weglassen, aber MIT schmeckt der Schmarrn einfach besser - oder Apfelstückchen …. lecker!!). Ein Schuss Sprudel sorgt dafür, dass der Schmarrn lockerer wird. Das Eiweiss zu Schnee schlagen und unterheben und zum Schluss kommt die geschmolzene Butter dazu.

Den Teig lässt man in der Pfanne, bis die Unterseite fest ist, dann wird mit einem Pfannenwender geteilt und gewendet. Erst dann wird der Schmarrn mit Gabeln zerrissen und fertig gebraten. Zur Dekoration mit Puderzucker bestreuen.

Zum Nachtisch:

Rezension
Österreich
Wolf Haas - Der Knochenmann

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