Archive für Dezember 2010

Weihnachtlicher Rückblick

Karte: World66

Als Intro dieses Mal ziemlich viel Rot.

Das sieht nach gigantisch vielen Reisezielen aus? In der Tat aber habe ich noch nicht einmal ein Drittel meiner Reise hinter mir. Derzeit lese ich mich nach Ruanda und für 2011 habe ich mir wieder ein paar Tickets in weitere Länder vorbestellt. Ich hoffe, ich lasse mich zur Abwechslung mal nicht so häufig ablenken wie sonst ;-)

Wer sich an meinen Besuch im Reisebüro am dritten Jahrestag der Reise erinnert (im März dieses Jahres), der wird dort feststellen, dass im Katalog rund 20 Länder verzeichnet waren:

Pakistan, Bangladesh, Mexico, Uruguay, Türkei, Costa Rica, Österreich, Südafrika, Trinidad & Tobago, Vatican, Polen, Dänemark, Kiribati, Sao Tomé und Prinicpe, Canada, Tahiti, Aserbaidschan, Färöer, Grönland, Neuseeland, Elfenbeinküste

Sechs Länder davon habe ich bereist, weil ich in den mich umgebenden Bibliotheken so viele ergänzende Reiseunterlagen gefunden habe; für 2011 bleiben also noch zahlreiche Ziele übrig. Nun, ich bin wie immer reisefertig, bestens ausgerüstet und neugierig!

Ort, an dem wir nicht leben möchten

So heißt laut Wikipedia der Vortort Katutura von Windhoek, in dem Clemencia Garises wohnt - Hauptperson in Bernhard Jaumanns aktuellem Buch. Dieses Katutura ist Dreh- und Angelpunkt ihres Lebens in einer Zwei-Zimmer-Hütte, die sie sich mit einer Reihe von Familienmitgliedern teilt.

Der Vorort entstand Ende der 1950er Jahre, als die schwarze Bevölkerung Windhoeks aus der Stadt ziehen musste, da die Innenstadt apartheidlich “weiß” bleiben sollte. Die Zwangsumsiedlung führte verständlicherweise zu Unruhen; 1959 kamen bei einem Aufstand an der “Alten Werft” über 40 Menschen ums Leben: Nachdem eine Demonstrantin das Auto des Bürgermeisters in Brand gesteckt hatte, erschoss die Polizei zahlreiche Demonstranten und befahl auch, Verletzten keine Hilfe zukommen zu lassen. Dieses Ereignis gilt als Geburtsstunde der SWAPO.

So viel leichter hat es Clemencia Garises zu Beginn ihrer Ermittlungen im Buch nicht, denn das Mordopfer war ausgerechnet Mitglied der CCB gewesen. Jaumanns spannender Thriller dreht sich um einen Killer, der eine ganz bestimmte Gruppe der früheren CCB im Visier zu haben scheint.

Rezension
Namibia Bernhard Jaumann - Die Stunde des Schakals

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