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Syrer mit Doppelgängern
Mein jüngstes Buch stammt von einem Syrer, wenn’s auch nicht dort spielt: Rafik Schami kam 1971 nach Deutschland, wo er innerhalb weniger Jahre zu einem sehr beliebten Autoren wurde. Wikipedia beschreibt das Phänomen Schami so:
Sein Erfolg gründet sich nicht zuletzt auf seine zahlreichen Lesungen, bei denen er sein Talent zum freien Fabulieren entfaltet. Der Verkauf des einmillionsten Exemplars der Taschenbücher Schamis bei dtv im Januar 2005 zeugt von seiner gleichbleibend großen Beliebtheit beim deutschen Publikum. … Schami gilt als ein begnadeter Erzähler. Er trägt entsprechend der Erzähltradition seiner Heimatstadt Damaskus seine Geschichten am liebsten mündlich seinem Publikum vor.
Genau um diese Fabulierlust geht es im Buch; Schami liebt die Auftritte, wo er sein Publikum regelmäßig begeistert - andererseits führt seine Fähigkeit dazu, dass immer mehr Anfragen an ihn gestellt werden. Schami findet eine raffinierte Lösung, wie er der Flut an Einladungen folgen kann. Eine liebevolle Satire; das scheinbar so kühle Deutschland überschüttet den überraschten Orientalen mit soviel Zuneigung, dass er fast keine Luft mehr bekommt.
Über Schamis Heimat Damaskus habe ich gelesen, dass diese Stadt ist eine der ältesten, kontinuierlich bewohnten Städte der Welt ist. Das finde ich recht beeindruckend. Und es ist eine Stadt, deren Kerngebiet in den letzten hundert Jahren locker eine Verzwölffachung der Einwohnerzahl erlebt hat - auf heute über 1,5 Mio.
Rezension
Syrien Rafik Schami - Sieben Doppelgänger
Vom Kontinent “Asien & Naher Osten” hätte ich nun die gewünschten fünf Länder bereist - YIPPIE! … doch keine Angst, damit wird es nicht enden, denn es ist ein Land der ursprünglich geplanten Route übrig und da wären noch einige mehr!