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Der Segen eines Freihandarchivs
Dieser Eintrag stammt von Bettina Am 26.3.2008 @ 10:28 In Amerika | 1 Kommentar
Ach ja, eigentlich war ich auf der Suche nach meinem Buch aus Tonga. Gefunden hab ich’s auch, aber ein Zufallsfund wenige Bücher weiter ließ mich meine Reiseplanung über den Haufen werfen. Im Keller der Bibliothek stehen Archivregale, die sich mit Handrädern verschieben lassen; die entstehenden Gänge sind erfahrungsgemäß immer sehr eng und freilich ein Eldorado für begleitende Kinder. Besagtes Kind begann also, fröhlich Bücher nach hinten zu schubsen, heraus zu nehmen oder darin zu blättern. Ich hinterher und mühsam um Ordnung besorgt. Bis ein Buch in der Kinderhand auftauchte, dessen Schnittkanten schwarz eingefärbt waren und dem die Ecke oben rechts abgeschnitten war. Da war auch meine Neugier geweckt.
Der Titel klang klasse und der Autor war noch dazu aus Brasilien. Was will man als Weltreisende mehr? Seht selbst:
Rezension
Brasilien [1] Paulo Rangel - Die Ermordung des Kriminalromans
Was ich im Nachhinein gemerkt habe: Einige Websiten führten dieses Buch unter “Jugendbuch”. Nun gut, es ist kein Buch, in dem das Blut trieft oder in dem es ein Kindern nicht zuträgliches Übermaß an Gewalt gibt; aber als Jugendbuch habe ich es nicht empfunden.
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[1] Paulo Rangel - Die Ermordung des Kriminalromans: http://www.laubet.de/buchdetail.html?Index=291
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